17.07.2026 Übung – Wirtschafts-gebäudebrand mit einer vermissten Person

Datum: 17.07.2026
Einsatzort: L104 Richtung Breitenau, Rudorferweg – Wirtschaftsgebäude Schentler
Einsatzart: Brandeinsatz (Übung)
Einsatzstichwort: B13 – Wirtschaftsgebäudebrand

Am Freitagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Mixnitz eine Einsatzübung mit dem Szenario „Wirtschaftsgebäudebrand mit einer vermissten Person“ durch. Übungsannahme war ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude, wobei sich noch eine Person im stark verrauchten Objekt befand. Das Rote Kreuz sowie die Polizei wurden im Rahmen der Übung als anfahrende Einsatzorganisationen angenommen.

Nach der Alarmierung rückten das RLFA-Tunnel und das MTFA umgehend zum Übungsobjekt aus. Bereits während der Anfahrt wurde entsprechend dem Alarmierungsplan die Nachalarmierung weiterer Feuerwehren veranlasst. Parallel dazu rüstete sich der Atemschutztrupp für den Innenangriff aus.

Am Einsatzort angekommen, wurde die Zufahrtsstraße abgesichert und durch den Einsatzleiter eine umfassende Lageerkundung durchgeführt. Anschließend erfolgte die Einteilung der Mannschaft und die Vergabe der einzelnen Einsatzaufträge.

Der Atemschutztrupp begann sofort mit der Menschenrettung und drang unter schwerem Atemschutz mit einem HD-Rohr, Wärmebildkamera sowie Tragetuch in das Gebäude vor. Gleichzeitig wurde vom RLFA-Tunnel eine Löschleitung aufgebaut. Über zwei C-Rohre wurde sowohl der Außenangriff auf das Wirtschaftsgebäude als auch der Schutz des unmittelbar angrenzenden Nebengebäudes mit den gelagerten Hackschnitzeln sichergestellt.

Da sich unmittelbar neben dem Brandobjekt eine Starkstromleitung befand, wurde die Steiermärkische Energie zur Durchführung einer Stromabschaltung verständigt. Die nachalarmierten Feuerwehren stellten den Atemschutz-Sicherungstrupp und errichteten weitere Löschleitungen, um ein mögliches Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern.

Der Atemschutztrupp konnte die vermisste Person nach kurzer Zeit auffinden und aus dem Gefahrenbereich retten. Am Sammelplatz wurde die verletzte Person von einer Feuerwehrsanitäterin erstversorgt und anschließend an den angenommenen Rettungsdienst übergeben.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung kontrollierte der Einsatzleiter das gesamte Objekt ein letztes Mal, bevor die Übung offiziell beendet werden konnte.

Im Anschluss fand eine ausführliche Nachbesprechung statt. Übungsleiter LM Harald Bauer bedankte sich bei allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für die engagierte und disziplinierte Zusammenarbeit. Besonders positiv hervorgehoben wurden die ruhige Einsatzabwicklung, die gute Kommunikation sowie das sichere und strukturierte Vorgehen.

Regelmäßige Übungen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Feuerwehrausbildung. Sie helfen dabei, Abläufe zu festigen, die Zusammenarbeit zu stärken und im Ernstfall rasch und professionell Hilfe leisten zu können.

 

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