Atemschutzgeräte sind bei Zimmerbränden sowie bei Bränden im Tunnel die Lebensversicherung der eingesetzten Kameraden, um in nicht atembarer Atmosphäre arbeiten zu können. Nach einem Einsatz oder einer Übung werden die Geräte vom Atemschutzwart der Feuerwehr wieder aufbereitet und einsatzbereit gemacht.
Zusätzlich muss jedes Atemschutzgerät eine jährliche Prüfung am Bereichsstützpunkt durchlaufen. Dort werden periodische Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Pressluftatmern, Atemschutzmasken und Lungenautomaten durchgeführt. Ebenso erfolgt eine umfassende Überprüfung mittels computerunterstütztem Prüfstand, bei der jedes Bauteil auf seine Funktionalität getestet und mögliche Defekte erkannt werden.
Unser Kamerad OLM Michael Ebner, Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr voestalpine Böhler Edelstahl und ausgebildeter Atemschutzgerätewart, hat unsere neun Atemschutzgeräte, 21 Atemschutzmasken sowie sechs Reservelungenautomaten in den vergangenen Nächten zur Jahresprüfung gebracht und diese dort überprüfen lassen.
Insgesamt gab es keine Beanstandungen – alle Komponenten haben die Prüfung positiv bestanden. Somit können wir ohne Bedenken wieder in den Einsatz gehen, bis im kommenden Jahr die nächste Prüfung ansteht.






